Farbige, mundgeblasene Trinkgläser von Kodanska in Gelb, Amber, Rosa und Flieder, gruppiert im Sonnenlicht mit einer Clementine

Sommer auf dem Tisch: Wie du mit farbigem Glas mediterranes Lebensgefühl nach Hause holst

Es gibt diesen Moment im Sommer, kurz bevor die Sonne hinter den Dächern verschwindet. Das Licht wird weich und golden, jemand stellt eine Karaffe Wasser auf den Tisch, und plötzlich ist es egal, ob du in Köln sitzt oder an einer Bucht auf Mallorca. Genau dieses Gefühl lässt sich nach Hause holen. Du brauchst dafür kein neues Geschirr und keine teure Deko. Du brauchst vor allem eins: Farbe, die mit dem Licht spielt.

Farbiges, mundgeblasenes Glas ist dafür das vielleicht schönste Werkzeug. Es fängt die Abendsonne ein, wirft sie als bunte Schatten auf das Tischtuch und macht aus einem einfachen Glas Wasser ein kleines Ereignis. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du mit Glas einen sommerlichen, mediterranen Tisch deckst, der entspannt wirkt und nicht inszeniert.

Die Farben des Sommers 2026

Die mediterrane Tafel lebt von einem klaren Kontrast. Auf der einen Seite die warmen Töne der Erde und der Sonne: Terrakotta, Ocker, Sonnengelb, Honig. Auf der anderen Seite die kühlen Töne des Meeres: Türkis, Azur, ein klares Grün, das an flaches Wasser über hellem Sand erinnert.

Genau diese Palette bestimmt auch die Farbtrends 2026. Ein warmes, cremiges Weiß bildet die ruhige Basis, dazu kommen ausdrucksstarke Akzente in Blau, Grün und Gelb. Wer tiefer in die Trendfarben einsteigen möchte, findet hier unseren ausführlichen Überblick.

Die gute Nachricht für den Tisch: Du musst dich nicht für eine Farbe entscheiden. Im Gegenteil. Der mediterrane Look entsteht erst, wenn warme und kühle Töne aufeinandertreffen, ein gelbes Glas neben einem türkisen, ein grünes neben einem mit Sonnengelb.

Drei Prinzipien für den mediterranen Tisch

Mischen statt zusammenstellen. Das perfekt abgestimmte Set wirkt schnell steif. Ein mediterraner Tisch ist gewachsen, nicht gekauft. Stell ruhig drei oder vier Farben nebeneinander. Wenn du unsicher bist, halte die Form ruhig und lass die Farbe variieren: gleiche Gläser, verschiedene Töne.

In Schichten denken. Ein schöner Tisch hat Höhe. Niedrige Trinkgläser, eine hohe Karaffe in der Mitte, dazwischen eine Flasche Olivenöl, ein Krug mit Wasser, ein paar Zweige. So entsteht ein Stillleben, kein aufgereihtes Gedeck.

Das Unperfekte zulassen. Kleine Wellen im Glasrand, eine Luftblase, ein Farbverlauf, der bei jedem Stück anders ausfällt. Das sind keine Makel, das sind die Spuren der Hand, die das Glas geformt hat. Wer mehr über diese Haltung lesen möchte, findet sie in unserem Beitrag über Wabi-Sabi am Esstisch.

So baust du den Tisch auf

Das Trinkglas für den ganzen Tag

Das Herzstück des Sommertischs ist nicht das Weinglas, sondern das niedrige Trinkglas. Es trägt Wasser, Saft, Eistee, am Abend einen Spritz, und steht vom Frühstück bis spät am Abend auf dem Tisch. Genau hier darf die Farbe ihren großen Auftritt haben.

Unsere Trinkgläser Tumbler und die verspielten Dots-Gläser gibt es in einer ganzen Reihe von Sommertönen, von Sonnengelb über Orange bis Tiefblau und Grün. Stell verschiedene Farben nebeneinander, dann hat jeder Gast sein eigenes Glas und du sparst dir die Diskussion, wem welches gehört.

Die mediterrane Note: recyceltes Glas aus Mallorca

Für das echte Inselgefühl haben wir eine Serie aufgenommen, die genau dafür gemacht ist. Die Lafiore-Kollektion wird auf Mallorca aus recyceltem Glas mundgeblasen. Die Farbwelten heißen nicht zufällig „Mare“, das Meer, und „Confetti“, ein fröhliches Sprenkeln vieler Töne.

Zwei türkisfarbene Lafiore Tube Tumbler aus recyceltem Glas auf einem Holztisch mit Keramik und getrockneten Zitrusscheiben

Die niedrigen Classic Tumbler und die höheren Tube Tumbler sind robust, alltagstauglich und genau das richtige Glas für eine lange Tafel im Freien. Dazu passt der Lafiore Pitcher, ein Krug von rund einem Liter für Wasser, Saft oder leichten Sommerwein, der als hohes Element die Mitte des Tisches trägt.

Farbe aus dem Norden: die Danish-Summer-Serie

Nicht alles Sommerliche kommt aus dem Süden. Die Danish-Summer-Serie von Kodanska, einem dänischen Designhaus für farbiges Glas, bringt eine andere Handschrift auf den Tisch. Die mundgeblasenen Trinkgläser tragen eine markante Tropfenstruktur, die das Licht bricht, und kommen in acht Tönen, von Sonnengelb und Amber über Pink bis zu rauchigem Blau und Grün, schon ab 19,90 Euro. Eine kleine, feine Mischung neben den warmen Tönen aus Mallorca.

Mundgeblasene Kodanska Danish Summer Trinkgläser in Blau, Grün und Violett mit markanter Tropfenstruktur

Karaffe, Olivenöl und Zitrusfrüchte

Eine Karaffe oder ein Krug ist mehr als praktisch, sie ist die Mitte des Tisches. Gefüllt mit Wasser und ein paar Scheiben Zitrone, Gurke oder einem Zweig Rosmarin wird sie zur Deko, die man trinken kann. Ob der Lafiore Pitcher oder die farbige Danish-Summer-Karaffe von Kodanska mit einem Liter Volumen, beide geben dem Tisch seine Höhe und seinen ruhigen Mittelpunkt.

Gelber Lafiore Krug und grüne Olivenölflasche aus recyceltem Glas unter einem Olivenbaum mit aufgeschnittenem Granatapfel

Die Olivenölflasche von Lafiore bringt den mediterranen Code direkt auf den Tisch. Daneben ein kleiner Topf Basilikum oder Thymian, eine Schale mit Zitronen, eine Handvoll Oliven. Mehr braucht es nicht. Die Natur liefert die Deko, das Glas rahmt sie ein.

Wein am Abend

Wenn das Essen aufgetragen wird, kommen die Stielgläser dazu. Ein Universal-Weinglas mit farbigem Stiel funktioniert für Weiß, Rosé und Rot gleichermaßen und bringt einen Farbtupfer auf Augenhöhe. Für den Aperitif oder den Abschluss steht das Champagnerglas in der Tulpenform bereit. Auch hier gilt: ein bisschen Farbe, ein bisschen Variation, kein streng abgestimmtes Set.

Licht für den Abend

Wenn es dunkel wird, lebt der mediterrane Tisch vom Kerzenschein. Stell ein paar Kerzenhalter zwischen die Gläser. Das warme Licht bricht sich im Glas, die Farben glühen noch einmal auf, und aus dem Esstisch wird der schönste Platz des Abends.

Warum mundgeblasenes Glas auf den Sommertisch gehört

Maschinell gefertigtes Glas ist klar, gleichmäßig und still. Mundgeblasenes Glas lebt. Jede kleine Unregelmäßigkeit fängt das Licht anders ein, und gerade an einem langen Sommerabend, wenn die Sonne flach über den Tisch fällt, sieht man den Unterschied.

Bei casa vitri wird ein Teil dieser Gläser von Eckhard Martin in Deutschland frei von Hand geblasen, ganz ohne Form. Wie das funktioniert und warum ein einziges Glas so seine Zeit braucht, erzählen wir in unserem Beitrag über die Kunst des freien Glasblasens. Dazu kommen sorgfältig ausgewählte Manufakturen wie Lafiore, die dieselbe Liebe zum Handwerk teilen.

So oder so gilt: Du musst kein Set kaufen und keine Regel befolgen. Nimm die Farben, die dir Freude machen, stell sie zusammen, und lass die Sonne den Rest erledigen.


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